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There are no translations available. Benjamin Boyce wurde am 23. August 1968 in Edgeware, London als Sohn eines renommierten Cellisten und einer Pianistin geboren. Doch trotz seiner künstlerischen Wurzeln, sah es vorerst ganz und gar nicht danach aus, als ob der Sunnyboy in deren Fußstapfen treten würde. "Ganz ehrlich, damals hätte ich mir nicht vorstellen können, jemals ein Insturment zu spielen oder gar auf der Bühne zu stehen", gesteht Benjamin Boyce. Aufgrund wechselnder Engagements pendelte die Familie zwischen England und Holland hin und her. Für Benjamin's 2 Jahre ältere Schwester Nathalie und die 6 Jahre jüngere Gemma, bereitete dies keine größeren Probleme. Die neue Schule und andere Sprache stellten für den pubertierenden Teenager Benjamin jedoch so einige Schwierigkeiten dar. "Ich wurde ziemlich aufsässig und machte eine schwierige Phase durch" erinnert sich Benjamin. "Mit 11 – 13 Jahren jobbte ich auf einem Blumenmarkt in Amsterdam". Als er 14 Jahre alt war, beschlossen seine völlig überforderten Eltern ihn für eineinhalb Jahre in ein Internet in Deventer zu stecken.
Nachdem sich seine Eltern trennten, wohnte Benjamin bei seiner Mutter, bis er 16 Jahre alt war. Mit diversen Jobs als Tellerwäscher und Kellner in Coffeshops, versuchte er sich über Wasser zu halten. "Glaubt es oder nicht, ich war auch Hilfskoch für 2 Jahre", so Benjamin Boyce. Um zu beweisen, dass noch mehr in ihm steckt folgte später ein Studium als Grafik-Designer in Kanada, das Benjamin jedoch vorzeitig wieder abbrach. Mit dem neuen Ziel vor Augen Schauspieler zu werden, ging Boyce in die USA, kehrte jedoch schon bald wieder nach Holland zurück. Bereits nach kurzer Zeit folgten erste kleinere Rollen in TV-Spots und Filmen. Doch das Schicksal hatte noch ganz andere Pläne mit ihm. 1992 wurde er von Frank Krom während eines Castings entdeckt und kurzerhand zu einem Boygroup-Casting eingeladen. "Dort wollte ich zuerst gar nicht erscheinen, da ich ursprünglich Schauspieler werden wollte", erinnert sich Benjamin. "Ich hatte niemals vor Sänger zu werden, ging jedoch letztendlich trotzdem zu dem Casting. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass ich genommen werde". Manager Cees van Leeuwen war von seinem Talent überzeugt und nahm in kurzerhand in die Band mit auf. Caught in the Act war geboren. Ein harter Lebensrhythmus begann nun für die vier Bandmitglieder Benjamin Boyce, Eloy de Jong, Bastiaan Ragas und Lee Baxter. Die Band wurde professionell in Gesang und Tanz ausgebildet. Benjamin fiel es anfangs schwer mit den anderen Bandmitgliedern mitzuhalten, so arbeitete er hart an sich und feilte in jeder freien Minute an seinen Tanzschritten. Das machte sich am Ende schließlich bezahlt. Sogar die Lead-Stimme bekam er bei der allerersten Single "Gonna Make U Mine", womit Benjamin niemals gerechnet hätte. Kleinere Auftritte in Holland folgten. "Bei unserem ersten Auftritt erschienen nur ein paar Presseleute, es war ziemlich frustrierend", erinnert sich Benjamin. Doch nach und nach sprach sich die neue Boygroup wie ein Lauffeuer herum und immer mehr Leute kamen zu den Shows. Eine kleine Fangemeinschaft hatte sich gebildet. Der große Erfolg blieb jedoch immer noch aus. Cees van Leeuwen entschloss einen letzten Versuch mit dem Song "Love Is Everywhere" zu starten. Und dies sollte sich bald als Glückstreffer erweisen. Der Durchbruch im deutschsprachigen Raum gelang nach einer Gastrolle im November 1994 in der RTL-Seifenoper "Gute Zeiten – Schlechte Zeiten", in der Benjamin ein weiteres mal seine schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen durfte. "Obwohl ich im Gegensatz zu meinen Bandkollegen kein Deutsch sprechen konnte, bekam ich die Hauptrolle", erinnert sich Benjamin. Und genau dieser TV-Auftritt sollte den Durchbruch für die Band bedeuten. "Wir waren gerade auf Urlaub, als wir einen Anruf von unserem Management erhielten. Unser Song wurde über Nacht zu einem Hit und wir mussten unseren Urlaub sofort abbrechen". Von da an feierte die Band einen Erfolg nach dem anderen. Zwischen 1995 und 1998 lieferten CITA mehrere Top-Ten-Hits ab. Sie verkauften mehr als 20 Millionen Tonträger und erhielten mehrere Goldene und Platin-Platten. Benjamin blickt gerne auf diese Zeit zurück: "Ich fand es toll so viele verschiedene Länder zu sehen. Schon vor der Zeit mit CITA reiste ich durch fast ganz Europa, wie z.B. Israel, Ägypten, Türkei und den Libanon". Mit seinen 3 Bandkollegen tourte er durch ganz Deutschland, trat in Australien, Österreich, Frankreich, England und ganz Asien auf. Zu Bejamin's absolutem Highlight zählen China, Japan und Hong Kong. Am 16. August 1998 trennte sich die Band, sehr zum Leid der eingeschworenen Fangemeinde. Doch Benjamin – der sich nun dazu entschloss nach Köln zu ziehen - hatte bereits einen Plattenvertrag mit Sony Music in der Tasche und feierte 1999 bis 2000 mit seinen Singles Change und 10,000 Light Years als Solokünstler musikalische Erfolge. Auch ein gleichnamiges Album "Benjamin Boyce" erschien, für das er sogar als Songwriter tätig war. 2004 nahm er an der Pro7 Serie Comeback-Show teil. In 10 Entscheidungsshows konnte er sein Können erneut deutlich unter Beweis stellen und belegte den zweiten Platz. Mit seinem Lovesong Where Is Your Love feierte er ein gebührendes Comeback in den deutschen Popcharts. Seitdem ist Benjamin regelmäßig auf verschiedenen Festivals und (TV-) Shows zu bewundern. Am 12.10.2007 kam seine Tochter Natalia Sofi Louis Boyce auf die Welt. "Manche Dinge mussten sich verändern und ich habe mir eine kleine Auszeit für meine Tochter genommen", so der stolze Papa. |






